850 Jahre München

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    Zugegeben: Da kann Cirquent nicht mithalten. Ein paar Jahrzehnte hat das Unternehmen aber auch schon auf dem Buckel. 1971 wurde es unter dem Namen Softlab in München aus der Taufe gehoben. Da hatten andere ihre Garage noch gar nicht gekauft.

    Cirquent ist europaweit unterwegs und zugleich eng mit München verbunden. Deshalb möchten wir der schönsten Stadt an der Isar in diesem Sommer auf unsere Weise gratulieren: Im Cirquent Blog stellt der Comedian und Autor Moses Wolff seine Heimatstadt vor. Eins ist sicher: so schnell werden Moses die Themen nicht ausgehen.

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Arbeiten bei Cirquent

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18. Juni 08

Brand Driven Change!

Vergangene Woche war ich Teilnehmer des „Deutschen Marken Summits 2008“ in Berlin. Die Idee des Veranstalters und der Sponsoren ist, wenn nicht alle, so jedoch so viele Marken wie möglich durch Vortragende bzw. Teilnehmer auf diesem Marken Summit repräsentiert zu finden.

Tatsächlich hatte man einen illustren Kreis nach Berlin bekommen. Das vertretene Spektrum reichte von Allianz bis Ikea, von Hornbach bis Procter und Gamble, von eBay bis TUI, von PWC bis Ratiopharm, von Coca Cola bis zur Commerzbank, von BMW bis studiVZ, vom Grünen Punkt bis Cirquent, und, und, und...

„Strategische Inspirationen für Unternehmensleiter und Markenverantwortliche“ hatten Veranstaltung und Sponsoren versprochen. Und tatsächlich gab es einige sehr interessante Vorträge und Podiumsdiskussionen. Der Marken Summit lebte davon, dass Praktiker zu Wort kamen und vieles an Beispielen erläutert wurde. So habe ich gelernt, wie Hornbach wirbt, wie IKEA entwickelt, wie „Oil of Olaz“ verjüngt wird, wie Gilette die Premium Rasur erfindet und ganz zu Beginn, dass die Deutsche Telekom von ihrer Dachmarkenstrategie ab geht in Richtung einer Monomarken-Strategie.

Viele Teilnehmer kannten sich schon vom letzten Jahr. Ich habe mehrere befragt, was denn nun in diesem Jahr als Thema neu sei. Die Antwort: „Brand Driven Change“. Bei den Marken-Leuten reift die Erkenntnis, dass es nicht reicht, die Marken-Positionierung vorzunehmen, am Design ein wenig zu ändern und dann eine neue Werbestrategie zu entwickeln. Eine Marke muss vom Unternehmen getragen werden. Eine Marke kann andererseits unternehmerische Veränderungen treiben. Das hat sich die Deutsche Telekom mit der Veränderung ihrer Markenstrategie jetzt ganz groß auf die Fahne geschrieben.

Wir haben uns das übrigens schon im vergangenen Jahr auf die Cirquent Fahne geschrieben. Deswegen gab es bei uns das Cirquent Intranet einige Wochen vor dem Cirquent Internet. Deswegen gab und gibt es bei uns ein Brand Lab, das allen Mitarbeitern offen steht. Und deswegen haben wir bei uns aus dem internen Blog, der zunächst „nur“ den Markenlaunch intern begleitet hat, jetzt dieses Blog Portal gemacht, mit dem wir uns ein interaktives Mittel geben wollen für „Brand Driven Change“.

17. Juni 08

Pünktlich zum Jubiläum: Der München Song

Vor einigen Jahren saß ich mit Richard Westermaier im Biergarten. Wir schwärmten wie immer von unserer geliebten Heimatstadt. Euphorisiert von gutgekühltem Bier, fröhlichen jungen Damen und bestem Wetter kam uns die Idee zu einem Song. Richard lieferte eine beachtliche Vorlage, die gemeinsam mit verschiedenen Freunden (unter anderem Carolyn Breuer und Sal Ban) für mein erstes Album "Verbissenlos" (erschienen auf Oszillation Records) vertont wurde.

Vor einigen Wochen sprach ich erneut mit Richard, und wir entschieden uns, meinen großartigen Freund Eric Brodka zu fragen, ob er Lust hätte, dem Lied frischen Wind einzuhauchen. Eric war sofort begeistert und wir tüftelten ein paar Tage rum, bis wir eine in unseren Augen geeignete Textversion beisammen hatten. Klaus Sperber, mit dem Eric seit langer Zeit erfolgreich zusammenarbeitet, machte die Musik. Conny Kreitmeier lieh uns ihre Stimme für den Chor und wenig später war der Song fertig, ganz knapp vor Beginn der Feierlichkeiten zum 850sten Jubiläum Münchens.

Hören Sie selbst...

13. Juni 08

Jetzt trink mer erst a moi a Maß

Der Münchner und sein Bier, ein Thema für sich. Richard Westermair beschäftigt sich mit diesem nicht wegzudenkenden Aspekt des Münchner Lebensgefühls im folgenden Film. Die Langfassung seines filmischen Stadtrundgangs "München, wo es am schönsten ist" gibt es am Samstag, den 14.6 zu sehen und zwar um 20.15 Uhr auf BR Alpha.

Wie München gegründet wurde

Im Jahre 758 nach Christi Geburt machten sich zwei Mönche aus dem Kloster Tegernsee auf die Suche nach einem ruhigen und schönen Ort weiter nördlich, um Besinnung und Erquickung zu finden. Nach etwa 30 Meilen ruhten sie sich auf einer kleinen von Bäumen umringten Anhöhe aus.

Nachdem sie ihre mitgebrachte Brotzeit verzehrt hatten, dürstete es die beiden und sie tranken das wohlschmeckende und kristallklare Wasser aus dem nahegelegenen, reißenden Fluss. „Oh, wie wohl tät es mir jetzt, wenn dies Wasser etwas süffiger im Geschmack wäre", rief da der eine Mönch aus und der andere pflichtete ihm sogleich bei. Sie sprachen ein Gebet, dass hier eines Tages ein erfrischender Trunk - ähnlich dem ihnen bereits wohlbekannten Bier - gereicht werden solle, an dem sich die Menschen gleichwohl am Tage und bei Nacht gütlich tun können würden.

Sie beschlossen, genau an dieser Stelle eine Kirche aus Holz zu errichten und benannten sie, wie es seinerzeit üblich war, nach dem heiligen Petrus. Beide sprachen damals schon gepflegtes Bairisch und überliefertes Keltisch, aber als gute Mönche auch ein wenig Latein. So hießen sie das gewünschte Getränk „Salvator" (Heiler der Welt), die Anhöhe „Petersbergl" und das Gewässer „ys ura" (rasant dahinfließendes Wasser). Sie lebten bis an ihr Ende in Bescheidenheit und Dankbarkeit.

500 Jahre später erbaute Heinrich der Löwe, der damalige Herzog von Bayern und Sachsen, eine prachtvolle Brücke, die das andere Ufer des Flusses (dessen Name „ys ura" sich inzwischen wegen der leichteren Aussprache in „Isar" gewandelt hatte) mit der mittlerweile romanischen Peterskirche auf der anderen Seite verband. Der Herzog liebte die kleinen Flussinseln am Brückenfuß, noch mehr jedoch liebte er den Handel und ließ vorsorglich die weiter nördlich gelegene, dem Bistum Freising zugehörige und bislang wirtschaftlich unentbehrliche Oberföhringer Brücke in Schutt und Asche legen, um somit auf seiner eigenen Brücke (und nun einzigen weit und breit) die Pferdefuhrwerke besser kontrollieren und die Staatskasse kräftigenden Zoll verlangen zu können.

Damit alles seine Ordnung hat, beantragte er in Augsburg das Markt-, Zins- und Zollrecht, welches ihm Friedrich Barbarossa gern zusprach. Heinrich der Löwe scherzte, dass dieser Ort in ferner Zukunft einmal die „nördlichste Stadt Italiens" werden würde und übernahm deshalb zusätzlich sicherheitshalber auch noch den Brenner.

Aufgrund der Kirche und der ringsum angesiedelten Bewohner nannte man die Befestigung vor genau 850 Jahren „Villa Munichen". Die Stammzelle Bayerns war geboren...

Und hier die ganze Geschichte nochmal in Mundart.

12. Juni 08

850 Jahre München auf dem Cirquent Blog

Geschichten rund um München gibt es ab morgen auf dem Cirquent Blog. Sie stammen aus der Feder von Moses Wolff (Jahrgang 1969). Moses ist gebürtiger Münchner und wuchs im Stadtteil Pasing auf. Seinen Hang zur Schauspielerei entdeckte er früh. Er besuchte das Schauspielstudio Gmelin und hatte Sprechunterricht bei Eleonore van Hoogstraten. Bekannt wurde er als Stand-Up-Comedian, besonders mit seiner Figur „Moses Shânti, Vollweiser aus dem Morgenland". Aktuelles Live-Programm: Schwabinger Schaumschläger Show, wöchentliche Lesebühne im Münchner Vereinsheim mit Jaromir Konecny, Michael Sailer und Gästen. Eine unerwartete „Karriere" machte Moses 2005 als Fußballspieler in der Mannschaft „Borussia Banana" unter der Schirmherrschaft von Günter Güttler und Lothar Matthäus.

11. Juni 08

CRM: Die Lösung für alle Probleme?

"Wir haben im letzten Quartal zwei Prozent Marktanteil verloren." Der COO - nennen wir ihn Phil S. Schonmaker - setzt eine ernste Miene auf und beugt sich am Besprechungstisch bedeutungsschwer nach vorne. "Ich habe daher entschieden, dass wir ein CRM brauchen. Unsere Kundenbeziehungen müssen besser werden, damit wir Synergien im Unternehmen nutzen können. Irgendwelche Vorschläge?" Margot Löwenthal, die Leiterin des Customer Care, ist begeistert. "CRM ist gut. Ohne ein Tool wissen wir gar nicht, was die Kunden wollen. Habe ja schon lange gesagt, dass wir ohne ein System die Ziele nicht erreichen können."

"Naja, könnten wir nicht die Kunden einfach fragen, was ihnen wichtig ist?" Diese Frage beschert Marc Böhni, dem Leiter der Unternehmensentwicklung, finstere Blicke. "Ach, der Kunde denkt doch immer nur an sich. Der weiß doch gar nicht, was er will", donnert Schonmaker. "Ja, und außerdem könnte der dir was sagen, was du nicht hören willst ...", denkt Böhni. Löwenthal unterbricht seinen Gedanken: "Nein, mit Kunden reden müssen wir nicht mehr, wenn wir CRM haben. Habe gelesen, dass alles viel einfacher wird. Auspacken, anschließen und einschalten. Und schon verlieren wir keinen Kunden mehr."

Marc Böhni ist noch nicht überzeugt: "Aber unsere Konkurrenz macht doch auch CRM. Wie soll uns das ..." Schonmaker unterbricht ihn. "Deshalb muss unser eigenes CRM ja auch besser sein als das der anderen." "Genau", sagt Löwenthal. "Wir brauchen bessere Möglichkeiten und so. Nur dann haben wir einen Vorteil." (an dieser Stelle bleibt anzumerken, dass es sich bei CRM wie beim menschlichen Gehirn verhält: mehr als zehn Prozent der Möglichkeiten werden selten genutzt.)

"Aber kennen wir das eigentliche Problem?" Böhni holt sein letztes Ass aus dem Ärmel. "Ich meine, was ist mit Qualität und Erreichbarkeit?" Margot Löwenthal platzt der Kragen. "Was soll mit der Qualität sein? Wollen Sie sagen, wir machen unseren Job nicht richtig?" "Unsere Qualität ist gut und Erreichbarkeit ist kein Thema mehr, wenn wir erstmal CRM haben", sagt Schonmaker lächelnd. "Gold-Service für Gold-Kunden. Das machen wir so! Wann können wir mit CRM anfangen?"

10 Millionen Euro später im Call Center

"Was war denn bei Ihnen los?", fragt der Kunde verärgert. "In den letzten Wochen hatte ich keine Chance, Sie zu erreichen. Das ist doch Mist!" Robert C., der Call Center Agent, versucht zu beschwichtigen: "Ich kann ihre Verärgerung verstehen. Alle unsere Mitarbeiter waren bei Workshops zur Verbesserung der Kundenbeziehung. Aber die haben wir jetzt abgebrochen, um wieder für Sie erreichbar zu sein."

Gibt es bei Ihnen im Unternehmen auch noch Leute, die glauben, ein CRM-System sei besser, als mit den Kunden reden zu müssen? Was sind Ihre Erfahrungen? Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

10. Juni 08

Second Life: Ich quatsch die Wand an....

Vergangene Woche waren wir zu einem Business Event eingeladen. In Second Life (SL). Das bequeme und faszinierende an diesem Medium ist ja die Tatsache, dass man sich von seinem Arbeitsplatz aus mit Leuten aus der ganzen Welt an jedem beliebigen Ort der (virtuellen) Welt treffen und reden kann. Das funktioniert an sich auch ganz gut. Sollte man meinen.

Bei besagtem Event hatten wir dann allerdings unsere Probleme. Zu den neuesten Features in SL gehört die Möglichkeit, über einen Voice-Chat zu kommunizieren. Hierfür sind allerdings einige Bedingungen bezüglich der IT-Infrastruktur nötig, die in manchen Firmennetzen nicht ohne weiteres gegeben sind. Konkret muss hier die Firewall, die in der Regel ein Firmennetz schützt, durchlöchert werden, um die entsprechenden Streams durchzulassen. Klingt komisch, ist aber so.

Bei uns jedenfalls funktioniert der Voice-Chat aus Sicherheitsgründen nicht. So dass unsere Vertreterin bei dem besagten Event zwar anwesend, aber reichlich sprachlos zugegen waren. Für Mona bzw. ihren RL-Avatar Meike eine frustrierende Erfahrung.

Ich würde mir wünschen, dass bei SL-Events, vor allem wenn sie sich gezielt an ein kommerzielles  Publikum richten, mehr Rücksicht auf technische Rahmenbedingungen genommen wird, die im Unternehmen oft restriktiver sind als im privaten Umfeld. Wir haben bei unserem Event in SL beispielsweise alle Vorträge redundant auch als Text hinterlegt. So hatte jeder Teilnehmer die Möglichkeit, an die angebotenen Informationen zu kommen. Ein wenig Barrierefreiheit auch für Avatare.

09. Juni 08

Datenschutz reloaded!

Seitdem ich mich in Blogs abmühe, nutze ich jede Gelegenheit, darauf hinzuweisen, dass der Grundgedanke des Datenschutzes nicht darin besteht, den Staat vor Terroristen zu schützen, sondern dem Bürger ein Recht auf Schutz seiner Daten zu garantieren. Anlässe daran zu erinnern, dass hier eine große grundrechtliche Baustelle ist, gab es in den letzten Wochen mehr als genug. Nach dem sogenannten Telekom Skandal – gemeint war die Deutsche Telekom - wurde jetzt am Wochenende gemeldet, dass es ähnliche Vorkommnisse bei British Telecom gab:

„Wie die Internetseite Wikileaks unter Bezugnahme auf ein internes Dokument aus einem Rechtsstreit zwischen BT und dem Werbeunternehmen Phorm berichtet, soll BT in Zusammenarbeit Phorm mehr als 18.000 Kunden ausgehorcht haben. Phorm installierte demnach spezielle Geräte im BT-Netzwerk, welche Webanfragen der BT-Nutzer über ihren eigenen Server umgeleitet haben sollen. Dabei griffen die Werber angeblich über ein Spyware-Programm Daten über Seiten ab, die sich die Nutzer ansahen. Anders als bisher behauptet, sollen dabei tatsächlich personenbezogene Daten geflossen sein." (Süddeutsche Zeitung)

Am gleichen Tag wurde bekannt, dass Forscher der Northeastern University in Boston eine Studie über die Bewegungsmuster moderner Menschen veröffentlicht haben. Die Studie hat nichts herausgefunden, was nicht schon vorher bekannt war. Was aber hinterher bekannt wurde: die empirische Grundlage für diese Studie war die Auswertung der mobilen Verbindungsdaten von nicht weniger als 100.000 europäischen Handynutzern. Natürlich hat niemand davon gewusst, dessen Bewegungsdaten verwertet wurden.

Das deutsche Datenschutzgesetz – darauf weist Heribert Prantl hin - ist von 1977 und damit aus dem Paläozoikum der IT. Seitdem hat sich beim Datenschutz fast nichts getan, in der Kommunikations- und Informationstechnologie aber umso mehr. Was wusste man 1977 über PCs, über Handys, über das Internet? Natürlich gar nichts! 1977 hatte ich einen Job als Operator in einem Rechenzentrum. Obwohl man den Hauptspeicher nur mit Kran und Schwerlasttransport hätte entwenden können, war dieses Rechenzentrum durch Personenschleuse und Identitätscheck gesichert.

Seitdem ist die Distanz zwischen den technischen Möglichkeiten, persönliche Daten abzugreifen und dem rechtlichen Schutz dagegen so groß geworden, dass sie sich gegenseitig gar nicht mehr sehen.

05. Juni 08

Ein Münchner in Berlin oder vom Hölzchen aufs Stöckchen

Die Überschrift stimmt ja eigentlich nicht. Trotz meiner 15 Jahre, die ich jetzt in München lebe, würde ich mich an sich doch immer noch als Düsseldorfer bezeichnen.

Nun, jedenfalls war ich diese Woche in Berlin auf dem iico, dem Internet-Kongress der Infopark AG.

Es gab reichlich interessante Vorträge rund um das Internet, User Generated Content, Communities, SEO, Usability. Nach Veranstalterangaben waren dieses Jahr um die 350 Teilnehmer hier. Wie auch letztes Jahr eine durchweg gelungene Veranstaltung.

Etwas ins Grübeln gekommen bin ich bei dem Vortrag über Semantische Wissensnetzwerke. Die Idee einer Suchmachine, die genau weiß, was ich gerade im Moment suche, ist faszinierend. Ohne Frage.

Etwas skeptisch bin ich aber doch. Das nicht nur, weil ich manchmal selbst nicht genau weiß, was ich suche. Vielmehr ist es selbst in der menschlichen Kommunikation nicht immer einfach, Klarheit über Symbolik und Begrifflichkeiten herzustellen. Missverständnisse gehören zur Interaktion dazu und bringen manchmal auch neue Aspekte in den Diskurs. Gewollt oder ungewollt.

Gerade der Umgang mit Missverständnissen, das Aushandeln von Realitätsdefinitionen, sind wesentlich in der interpersonellen Interaktion und Ausdruck der beteiligten Persönlichkeiten.

Ich zweifle, dass sich ein genereller und stabiler Konsens über Deutungen herstellen lässt, der sich systemisch abbilden lässt. Mal ganz abgesehen von der Frage, wie die daraus resultierende Definitionsmacht zu kontrollieren ist.

Suchen ohne etwas Falsches zu finden? Reden ohne abzuschweifen? Effektiv, aber möglicherweise sackgässig.

tbc...

04. Juni 08

IT: eine gewichtige Branche

Jetzt ist es raus: Arbeiten in der IT macht dick! Das jedenfalls ist bei der Umfrage eines amerikanischen Headhunters rausgekommen. Demnach haben 34 Prozent der IT-Kräfte in ihrem derzeitigen Job über fünf Kilo zugelegt. Bei 17 Prozent sind es sogar zehn Kilo! Hm, das kann ich so nicht bestätigen, wenn ich mich mittags bei uns in der Kantine umsehe. Da gibt es aber (leider) auch selten fette Omelettes oder Burger mit Fritten (allerdings immer mal Currywurst). Anyway, die Studie rät dazu, dass ITler, die sich zu dick finden, ein Ernährungstagebuch führen sollen. So könnten sie falschen Essgewohnheiten auf die Spur kommen. Wie bitte? Noch mehr Verwaltungskram? :-( Falls Sie in der IT arbeiten: Was tun Sie gegen zuviel Speck am Bauch oder auf den Hüften? Würde mich mal interessieren.

Über dieses Blog

  • Im Cirquent Blog schreibt ein Autorenteam aus dem Unternehmen regelmäßig über Themen rund um die Beratungsbranche, über aktuelle Marktentwicklungen, neue Trends und Technologien oder über die Arbeit bei Cirquent.

    Herausgeber des Blogs ist die Cirquent GmbH (vormals Softlab Group). Das Unternehmen bietet Consulting entlang der gesamten Wertschöpfungskette für Finanzdienstleister, Versicherungen, Fertigungs- und Telekommunikationsunternehmen. Cirquent gehört zu den Top 10 IT-Beratungsunternehmen Deutschlands.

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Cirquent Blogger

  • Thomas_small Thomas Siegner
    Head of Marketing
    bei Cirquent


    Als Head of Marketing verantwortet der studierte Psychologe und Soziologe die Kommunikationsstrategie des Beratungsunternehmens. Das Branding von Dienstleistern zählt ebenso zu Siegners thematischen Steckenpferden wie Innovationen im Marketing.

  • Meike_small Meike Leopold
    Public Relations
    bei Cirquent


    Um die Pressekontakte des Unternehmens kümmert sich die studierte Literaturwissenschaftlerin seit über zwei Jahren. Zuhause taucht sie am liebsten in die Welt der Bücher ab oder joggt eine Runde an der Isar.

  • Klaus_small Klaus Eicheler
    Consultant
    bei Cirquent


    Klaus Eicheler beschäftigte sich schon zu seiner Schulzeit mit Computern. Er kennt das Internet ab der Version Web 0.2 und ist seit 1987 per E-Mail erreichbar. Er ist Ingenieur und Betriebswirt, Kybernetiker und Mensaner - immer neugierig und auf der Suche nach des Pudels Kern. Seine privaten Interessen: Familie, Literatur, Pfadfinder und Musik wirken ideengebend für seine Arbeit. Wie kann es auch bei einem Kybernetiker anders sein.

  • Karsten_small Karsten Fuhrmann
    Senior Consultant
    bei Cirquent Schweiz


    Contact Center und Customer Management sind die Kernthemen, um die sich der studierte Betriebswirt bei Cirquent kümmert. Er kennt die Branche seit über zehn Jahren aus verschiedenen Blickwinkeln und unterschiedlichen Rollen. Wenn er nicht bei Kunden ist, stehen die Chancen gut, ihn auf einem Heavy Metal Konzert in der ersten Reihe zu treffen. Der gebürtige Berliner lebt und arbeitet seit neun Jahren in der Schweiz.

  • Dirk_small Dirk Elsäßer
    Corporate Marketing
    bei Cirquent


    Dirk Elsäßer gehört zum Marketing-Team von Cirquent. Der studierte Kommunikationswissenschaftler und Grafiker ist zuständig für das Internet und das Intranet des Unternehmens. In virtuellen Welten wie Second Life fühlt sich Dirk alias Antonio Almodovar zuhause, besonders auf Cirquent Island. Nach Feierabend entspannt er sich gerne bei Musik, Tapas und Salsa.

  • Carlos_small Carlos López
    Corporate Market Research
    bei Cirquent


    Carlos López kennt die IT-Branche seit über 28 Jahren und ist bei Cirquent verantwortlich für den Corporate Market Research. López arbeitet unter anderem mit großen Marktforschungsunternehmen wie Gartner oder PAC zusammen und ist den neuesten Trends in der Branche stets auf der Spur. Als leidenschaftlicher Gitarrenspieler und Kletterer liebt er das Bilden von Seilschaften.

  • Rainer_small Rainer Risch
    Consultant
    bei Cirquent


    Rainer Risch lebte und erlebte seit dem Beginn der 80er-Jahre die Entwicklung von IT-Methoden, Architekturen und IT-Paradigmen in kleinen und großen Projekten. In den vergangenen Jahren erarbeitete er hauptsächlich Bebauungsplanungen, führte bei Kunden IT-Software-Kartographien ein und befasst sich mit Enterprise Architecture Management und Service Oriented Architecture. Risch hat Mathematik mit Nebenfach Physik studiert und an der Universität Hannover zum Dr. rer.nat. promoviert. In seiner Freizeit jagt er Niederwild oder interessiert sich für zeitgenössische Kunst.

  • Julia_small Julia Bernecker
    Interne Kommunikation
    bei Cirquent


    Frisch an Bord bei Cirquent und für die Interne Kommunikation im Unternehmen zuständig. Das Mitarbeitermagazin, interne Veranstaltungen und das Intranet gehören zu ihrem Aufgabenbereich. Wenn sie das Wochenende nicht gerade in einer europäischen Metropole verbringt, schwingt Julia im Münchner Umland den Golfschläger.

  • Faisal_small Faisal Boutanach
    Management Consultant
    bei Cirquent


    Faisal Boutanach ist studierter Maschinenbauinformatiker und als Management Consultant bei Cirquent tätig. Für ihn ist Managementberatung wie eine Mischung aus Alice im Wunderland und Pulp Fiction: spannend und abwechslungsreich, erheiternd und fordernd aber auch voller Paradoxa und Absurditäten. Darüber wundert Faisal sich ab und zu und lässt Sie daran teilhaben. Privat ist der Fußball seine große Leidenschaft, den er (zumindest in der Theorie) perfekt beherrscht.

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